Das Netz als Rekrutierungsmedium fremdenfeindlicher Organisationen
Sie schicken Freundschaftsanfragen auf Facebook, twittern ihre braunen Botschaften und laden Videos bei YouTube hoch: Rechtsextreme Organisationen versuchen zunehmend, potentiellen Nachwuchs in sozialen Netzwerken zu ködern.
Helfen Sie Ihren Schülern, die subtilen Botschaften zu erkennen!
Ein nettes Foto, ein harmloses Lächeln - immer mehr Rechtsradikale geben sich in sozialen Netzwerken als harmlose Nutzer auf der Suche nach Freunden aus - und empfehlen ihnen dann - ganz harmlos - Veranstaltungen der NPD oder Songs rechtsextremer Bands. Die Seite NETZ-GEGEN-NAZIS.DE der Amadeu Antonio Stiftung soll ahnungslose Surfer vor Anwerbungsversuchen rechtsextremer Parteien im Internet schützen.
Als Warnung beschreibt die Seite, wie Neonazis bei der Suche nach neuen Anhängern im Internet vorgehen. Sie ist zudem ein Forum, in dem Internetnutzer Nazi-Parolen melden können, die sie auf den Seiten sozialer Medien entdeckt haben. Mehr als 20 Netzwerke unterstützen die Kampagne, darunter die VZ-Netzgruppe, MySpace, Wer-kennt-wen und YouTube.
Ein weiteres, besonders kinderfreundliches Angebot stellt die Initiative "Recht gegen rechts" der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit bereit. Gesetze, Verbote und deren Anwendungsmöglichkeiten werden einfach und verständlich erklärt. Außerdem erhalten Sie Hilfe, um gefährdende Inhalte in Musik, Computerspielen und anderen Medien zu erkennen sowie erforderliche Verhaltenstipps.
Wie Sie sich selber in Sozialen Netzwerken zurecht finden zeigen wir Ihnen im Informationsdienst Erfolgreich lehren und lernen mit neuen Medien.
ist ein kostenloser Service vom Fachverlag für Computerwissen.