Filmische Reise durch die Welt der Naturwissenschaften

Filmische Reise durch die Welt der Naturwissenschaften

Wie macht man Beton leicht? Kann ein Roboter vom Menschen lernen? Und wie lebt es sich künftig in Mega-Metropolen wie Delhi und Dhaka? Antworten auf diese und andere Fragen präsentiert das DFG Science TV.

 

Drei Monate lang haben Forscher im Frühsommer 2008 zehn außergewöhnliche Forschungsprojekte aus ganz unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen in dreiminütigen Kurzfilmen vorgestellt. Das Besondere: Die Wissenschaftler hielten die Kamera selbst in der Hand. Auf diese Weise entstand aus dem Filmmaterial ein authentisches Forschungstagebuch. Woche für Woche informierten sie uns über den Stand ihrer Arbeit, erzählten von Hindernissen und Erfolgserlebnissen und berichteten über ihr weiteres Vorhaben. Die Produktion der Kurzfilme aus eigener Hand wirft einen ganz persönlichen Blick auf die Herangehens- und Arbeitsweise eines jeden Wissenschaftlers. Geforscht wird zu Lande und zu Wasser, in Deutschland, Ecuador oder Kambodscha. Mithilfe der Kamera gewinnen wir einen unmittelbaren Einblick in die Welt der Forschung und deren Methoden - Wissenschaft wird sichtbar.

Als Filmprojekte werden beispielsweise angeboten:

  • Tierische Invasion

Als blinde Passagiere bei Transporten, ausgesetzt von Aquarianern oder gar absichtlich eingeführt, gelangen immer mehr fremde Tierarten aus der ganzen Welt in unsere Gewässer. Die Folge: Tierische Exoten, die hier kaum natürliche Feinde haben, bedrohen die heimische Tierwelt. Am Beispiel des Bodensees untersuchen Wissenschaftler dieses Phänomen: Wie wird das Ökosystem durch die eingeschleppten Tierarten verändert?

 

  • Sinkende Küsten

Vor 10.000 Jahren lebten Menschen genau dort, wo heute die Wellen der Ostsee rauschen. Jäger und Sammler der Steinzeit konnten noch zu Fuß nach Skandinavien gelangen. Ein Forscherteam aus Geowissenschaftlern, Biologen, Klimatologen und Archäologen begibt sich auf Spurensuche: Wie entstand die Ostsee?

 

  • Die Supersaurier

Sie waren und bleiben die größten: die Sauropoden. Heutige Schwergewichtler kommen kaum an die Maße der Giganten unserer Vorzeit heran. Noch immer geben sie Wissenschaftlern Rätsel auf: Wie gelang es den größten Landlebewesen, die Grenzen des Wachstums zu sprengen? Anhand von versteinerten Knochen versuchen die Forscher, dem Größenwahn der Saurier auf die Schliche zu kommen

Kommentieren Sie jetzt diesen Artikel

* Pflichtfeld

*

*
*