Little Berlin - Plattform zu 20 Jahren Vereinigung

Little Berlin - Plattform zu 20 Jahren Vereinigung

Little Berlin ist das Dorf Mödlareuth. Bis 1989 war es wie Berlin durch eine Mauer geteilt. Jahrzehntelang hat sie die nicht einmal 60 Mödlareuther voneinander getrennt. 20 Jahre nach dem Mauerfall haben sie 19 Journalistenschülern der Axel Springer Akademie ihre Geschichten erzählt. Die Schüler haben eine Woche in Mödlareuth verbracht, um mehr über das Dorf und die Geschichten seiner Einwohner zu erfahren.

Die heutige Bundeshauptstadt Berlin war während des Kalten Krieges in zwei Hälften geteilt. Eine Mauer trennte das freie West-Berlin von der DDR-Hauptstadt Ost-Berlin. Genauso war es auch in Mödlareuth - hier teilte die Mauer aber keine Stadt, sondern ein Dorf. An beiden Orten mussten die Einwohner mit der beklemmenden Situation leben, dass der graue Beton ihnen einen Teil ihrer Heimat und ihrer Freiheit raubte. Und West-Berlin war ein beliebter Ort bei Spitzenpolitikern, um sich zu zeigen, ähnlich wie in Mödlareuth. Die 50-Seelen-Gemeinde wurde von Bundespräsident Carl Carstens, Kanzler Helmut Kohl und dem damaligen US-Vizepräsidenten George Bush sr. besucht. Letzterer verwendete bei seiner Rede im Dorf zum ersten Mal den Begriff "Little Berlin".

Lesen, sehen und hören Sie unter http://littleberlin.de, wie es damals war und wie es heute ist. Erfahren Sie, was es für die Menschen bedeutet, wenn ihr Dorf durch eine Mauer getrennt ist – und lernen Sie dabei nicht nur die Geschichte der Mödlareuther, sondern vielleicht auch Ihre eigene Geschichte kennen. Erinnern Sie sich mit den Mödlareuthern an die friedliche Revolution vor 20 Jahren.

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