Schüler in der Rolle eines naturwissenschaftlichen Forscher
Im Februar 2011 startet das kostenlose Strategie-Browsergame „Power of Research“. Das Spiel wird europaweit veröffentlicht und ermöglicht den SpielerInnen zum ersten Mal in die Rolle eines naturwissenschaftlichen Forschers zu schlüpfen. Das Spiel kann ab sofort kostenlos über www.powerofresearch.eu gespielt werden und benötigt weder Installation noch Vorwissen.
Bei „Power of Research“ geht es darum Forschungsprojekte zu absolvieren, indem in Teamarbeit mit anderen SpielerInnen Mikroskopie-, Proteinisolierungs- und DNA Aufgaben gelöst werden. Dabei muss erfolgreich mit modernstem Equipment und LabormitarbeiterInnen geplant werden, um das Ziel zu erreichen. Bei erfolgreicher „virtueller“ Publikation und damit steigender Reputation im Spiel, winken den SpielerInnen zahlreiche Wissenschaftspreise und Institutionsposten. Entscheidende Faktoren dabei sind Kommunikation und Kollaboration aber natürlich auch der Wettbewerb mit anderen Instituten und Forschergruppen um das beste Forschungsergebnis.
Das Spiel wird von der Europäischen Union im 7. Rahmenprogramm für Forschung gefördert, um einerseits vor allem die junge europäische Bevölkerung für das Thema Wissenschaft und Forschung zu interessieren und um andererseits mögliche Forscherkarrieren als nachvollziehbar und erreichbar darzustellen. Neben aktuellen wissenschaftlichen Inhalten, die durch eine virtuelle Bibliothek und realen wissenschaftlichen Bildern vermittelt werden, sollen auch europäische Forschungsinstitute und Universitäten den SpielerInnen näher gebracht werden. „Power of Research“ hat bereits die Unterstützung von 5 NobelpreisträgerInnen, und zahlreichen namhaften internationalen ForscherInnen.
Chefentwickler und Geschäftsführer der TPM Games GmbH Tim Preuster, der schon das, mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete, erfolgreiche Politikspiel powerofpolitics.com entwarf, erwartet nach dreijähriger Entwicklungszeit aufgrund der innovativen Spieloberfläche und der herausfordernden Spielinhalte eine schnell wachsende Spielercommunity, die Sprachbarrieren überwindet und Europa wieder ein Stück näher zusammen bringt.
Davon geht auch Iris Grünert, Projekt-Koordinatorin und Geschäftsführerin von biolution, aus, in deren Augen mit diesem einmaligen Konzept ein wichtiger Meilenstein in der Wissenschaftskommunikation erreicht wurde, zu dem sie entscheidend beitrug. Durch ihre mehrjährige Tätigkeit in der Forschung gelang es ihr wichtige wissenschaftliche Inhalte so spannend und unterhaltsam zu verpacken, dass der Spaßfaktor bei der Auseinandersetzung mit komplexen biomedizinischen Themen nicht verloren geht.
Fest steht, dass ein innovatives Computerspiel gepaart mit qualitativ hochwertigem Informationsfluss auch die Aufmerksamkeit und Unterstützung zahlreicher europäischer Forschungsinstitute und anerkannter WissenschaftlerInnen auf sich gezogen hat, und, dass „Power of Research“ moderne Wissenschaft auf unterhaltsame Art und Weise vermittelt.

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