Welchen Nutzen bietet der Firefox-Browser den Lehrkräften?
Anfangs schien der Gedanke, über ein solch einfaches Tool wie einen Browser, ein Angebot zu gestalten … merkwürdig. Denn für Studentinnen und Studenten gehört die Nutzung des Webs zum Studienalltag. Tests in den Lehrveranstaltungen des Instituts für Pädagogik haben aber sehr schnell gezeigt, das bei einem sehr großen Teil der Studierenden nur ein Basiswissen vorhanden ist. Dabei können Lehramtsstudenten in besonderem Maße von einem zielgerichteten Umgang gewinnen – schließlich gehört Informationsverarbeitung zu den Kernkompetenzen, die man hier beherrschen muss.

So entstand das “Firefox für Lehrer”-Projekt: Durch Befragungen von Studierenden wurde klar, dass erstens der Nutzen des Tools einsichtig sein muss. Und dass zweitens die Basics “von Grund auf” erklärt werden müssen, damit auch bei künftigen Veränderungen und Verfeinerungen auf dem Markt jene Kompetenzen erlernt werden, die für eigene Entscheidungen wichtig sind.

Und drittens sollte eine ansprechende Form gewählt werden. Anders als in Computerzeitschriften üblich wird daher Wert auf ausführliche Erläuterungen gelegt (Beispiel: “Tabs – philosophisch betrachtet”), neben Text finden sich Diagramme, Schaubilder und erläuternde Videos. Für die Akutalität sorgt ein zusätzliches Blog-Modul, das neben kleinen Tipps und Tricks auch Lust darauf macht, noch mehr im Web zu erkunden.
Hier, bei dem “Firefox für Lehrer”, geht es hauptsächlich um zwei Bereiche. Der eine beschäftigt sich mit sogenannten Erweiterungen, auch “Add ons” oder “Extensions” genannt. Damit bringt man Firefox neue Kunststücke bei. Nehmen wir an, Ihre Textverarbeitung konnte bisher Wörter höchstens als “fett” markieren. Nach einer solchen Erweiterung würde sie dann auch noch “kursiv” beherrschen, was sie vorher nicht konnte.Der zweite Aspekt ist die Anpassung an Ihre Bedürfnisse. Firefox anzupassen bedeutet, dass vorhandene (oder neu hinzugefügte) Funktionen nun so eingerichtet werden, dass sie Ihren Bedürfnissen entsprechen.

Um im Bild der Textverarbeitung zu bleiben: Wenn der neue “Kursiv-Button” nun ganz rechts außen auf der oberen Leiste gelandet wäre, “ziehen” Sie ihn neben den Button für “fett” – dort fällt er mehr ins Auge. Oder Sie definieren selbst einen dritten Button, der fett und kursiv zugleich beherrscht, weil Sie das oft in Ihren Arbeitsblättern einsetzen.
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