Endlich: Auch Lehrer haben mal mehr Netto
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
war das schon die Konjunkturspritze, die sich positiv auf die Einkommen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auswirkt? Von Bundesverfassungsgerichts Gnaden erhalten die Pendler die alte Kilometerpauschale zurück und erhalten so Anfang 2009 eine Rückzahlung vom Finanzamt.
Viele Lehrerinnen und Lehrer gehören zu den Pendlern und haben so das Gefühl, dass nach einer langen Zeit der Nullrunden bzw. der Kürzungen bei den Besoldungen durch Streichung des Arbeitszimmers bei der Steuererklärung, die Einführung der Kostendämpfungspauschale bei der Beihilfe oder die unbezahlte Aufstockung des Stundendeputats die Einschnitte ein Ende haben werden. Hoffen lässt dabei auch die kommende Tarifrunde, die der Lehrerschaft endlich mal wieder einen Gehaltszuwachs bescheren sollte. Alle, die jetzt reflexartig denken, dass die Lehrer gut reden haben, da sie einen krisensicheren Job haben, sollten nicht vergessen, dass die Ansprüche und Belastungen an und für die Lehrer in den vergangenen Jahren immens gestiegen sind und in Zukunft weiter steigen werden. Keine Kollegin und kein Kollege kann es sich noch leisten, die Tasche am Mittag abzustellen und morgens unangerührt wieder mit zu nehmen.
Worum es geht, ist, dass die Lehrerschaft sich einen Einkommenszuwachs verdient hat, der nicht bei der Gewährung der Pendlerpauschale aufhören darf. Die Gefahr besteht nur darin, dass die aufkommende Rezession die öffentlichen Kassen derart belasten wird, dass es am Ende heißt: Sorry, es ist kein Geld für Erhöhungen da, aber immerhin ist der Arbeitsplatz sicher.
Ihr
Gernot Herz
ist ein kostenloser Service vom Fachverlag für Computerwissen.
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