Hilft der Fußball den Migranten in unseren Schulen?
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
passend zum Erfolg unserer "Multikulti-Truppe, der Fußballnationalmannschaft, bei der Fußball - WM 2010 kamen die neuesten Untersuchungen des Migrationsberichts in die Medien: Migranten sind immer noch abgehängt, wenn es darum geht, das Gymnasium zu besuchen, einen Ausbildungsplatz zu finden oder nicht in die Arbeitslosigkeit zu geraten. Zweifelsohne wurde in dieser Hinsicht schon einiges getan und manche Bundesländer haben sich Verbesserungen auf die Fahnen geschrieben und tatsächlich auch Erfolge vorzuweisen. Aber wenn es darum geht, Bildungsverlierer zu benennen, sind es oft genug Kinder mit Migrationshintergrund. Dass es auch erfolgreiche Beispiele für Integration gibt, die in Gestalt der Nationalspieler Özil, Marin, Khedira usw. mit dem Bundesadler auf der Brust von Millionen Bundesbürgern bzw. Einwohnern mit Migrationshintergrund angefeuert werden, ist nicht abzustreiten.
Ich will deren Erfolg und eventuellen Beitrag zur Integration auch gar nicht diskutieren. Aber dienen sie den Schülern mit ausländischen Wurzeln wirklich als Vorbild? Gehören sie nicht zu jenen, die als Einwanderer erwünscht sind, uns nicht auf der "Tasche liegen", sondern uns tatsächlich"weiter" bringen? Es kam in den letzten Wochen die Idee auf, Intelligenztests als Einwanderungshindernis einzuführen. Ist das der fadenscheinige Versuch einer Einwanderungsselektion und gleichzeitiger Reduzierung des möglichen Bildungsmisserfolgs? Oder was soll damit erreicht werden?
Ihr
Gernot Herz
ist ein kostenloser Service vom Fachverlag für Computerwissen.
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