Mehr für die Bildung!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

haben Sie es gemerkt? Am 2.10.08 war der 5. Weltlehrertag. Sicher kann man behaupten, dass die Öffentlichkeit, die über so einen Tag hergestellt wird, nur von Vorteil sein kann. Angesichts der Umfrageergebnisse von Ende September, die in allen Tageszeitung, teilweise sogar auf der Titelseite, veröffentlicht wurden, hat man das Gefühl, dass unsere Arbeit mehr und mehr geschätzt wird und wir nicht die Hauptschuldigen der PISA – Katastrophe sind. Das ZDF berichtete in seiner Reihe „37 Grad“ am vergangenen Dienstag sogar über die „Schicksale“ von zwei Kollegen, die an Gesamtschulen unterrichten. Sollten Sie diese Sendung verpasst haben, kein Problem, denn unter
www.zdf.de/ZDFmediathek/content/603094?inPopup=true können Sie sich die Sendung noch einmal online komplett anschauen. Sicher waren die zwei Beispiele nicht repräsentativ und meine eigene Schulrealität entspricht dem nicht, aber man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen Stellen ebenfalls diese Sendung gesehen haben.

Zurück zum Weltlehrertag, die GEW hat in Person ihres Bundesvorsitzenden Ulrich Thöne auf ihrer Homepage auch eine passende Botschaft an die zuständigen Stellen im Bildungsbereich geschickt: „Die Qualität von Bildung und die Arbeitsbedingungen der Pädagoginnen und Pädagogen gehören zusammen. Sie sind zwei Seiten einer Medaille. Wer gelingende Bildungsprozesse und gute -ergebnisse erzielen will, muss hochqualifizierten und motivierten Pädagogen gute Rahmenbedingungen anbieten. Bei der Bildungsfinanzierung müssen wir den Hebel umlegen. Wer von heute auf morgen die Pleite einer Bank mit einer 26,5 Milliarden-Bürgerschaft aus Steuergeldern abwenden kann, sollte auch das Geld haben, um in die Zukunftsaufgabe Bildung zu investieren.“

Ihr

Gernot Herz

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