Mobbing ist Alltag - auch an Ihrer Schule?
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
eine Lehrerin spricht vor der Klasse abwertend über eine Schülerin, weil sie nicht mitkommt oder immer wieder krank ist oder die Mitschüler tuscheln, kichern oder lassen beleidigende Bemerkungen fallen, wenn ein bestimmter Schüler sich zu Wort meldet. Mädchen hänseln in einer 7. Klasse eine ausländische Mitschülerin wegen ihres Aussehens und ihrer schlechten Sprache. Jungen einer 4. Klasse lauern einem schüchternen, etwas schmächtigen Mitschüler auf dem Schulweg auf und erpressen von ihm Geld oder Klamotten. Eine Mutter wird auf Elternversammlungen mit spöttischen Blicken von anderen Eltern und der Lehrerin ausgegrenzt. Lehrerkollegen drehen sich im Lehrerzimmer weg und hören auf zu reden, wenn eine bestimmte Kollegin hereinkommt.
Schon mal so oder so ähnlich erlebt? Das ist Mobbing!
Mobbing ist eine Form offener und/oder subtiler Gewalt gegen Personen über längere Zeit mit dem Ziel der sozialen Ausgrenzung. Es kann sich dabei um verbale und/oder physische Gewalt handeln. Mobbing unter Schülern bezeichnet alle böswilligen Handlungen, die kein anderes Ziel haben, als eine Mitschülerin oder einen Mitschüler fertig zu machen. Dazu gehören
- als direktes Mobbing: Hänseln, Drohen, Abwerten, Beschimpfen, Herabsetzen, Bloßstellen, Schikanieren
- als indirektes Mobbing: Ausgrenzen, Ruf schädigen, „Kaltstellen" durch das Vorenthalten von Informationen und Beschädigen von Eigentum der gemobbten Person u.ä.
So definieren es die Macher der Seite www.familienhandbuch.de. Das ist nichts Neues, aber alltäglich und wahrscheinlich eher zu- als abnehmend. Was wird dagegen getan? Sind Eltern, Schüler oder Lehrer bzw. deren Vertretungen an Ihrer Schule dagegen aktiv? Ergebnisse einer Umfrage unter Schülern, Eltern und Lehrern finden Sie auf der Seite http://mobbing.seitenstark.de.
Ihr
Gernot Herz
ist ein kostenloser Service vom Fachverlag für Computerwissen.
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