Neue Regierungen-neue Schule

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie aus einem internen Papier hervorgeht, welches SPD und Grüne bereits zu Jahresbeginn länderübergreifend erarbeitet haben, wollen die neuen Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz künftig in der Bildungspolitik zusammenarbeiten. Dafür sollen zunächst die Schulsysteme angeglichen werden. Ziel ist es, dass von Klasse 5 bis 10 grundsätzlich gemeinsam gelernt werden soll. Dafür werden alle Schulen in Sekundarschulen umgewandelt. Sogenannte Profiloberstufen, die baulich von den Sekundarschulen getrennt und zentral liegend eingerichtet werden, um einen Wettbewerb zu verhindert, führen dann die Schülerinnen und Schüler innerhalb von 2,5 Jahren zum Abitur.

Das bisherige Fachabitur soll dann nicht mehr nötig sein, weil es auch ein berufskundliches Profil geben soll.

In der gemeinsamen Orientierungs- und Sekundarstufe beträgt die Klassenmesszahl dann 24 Schülerinnen und Schüler. In den Hauptfächern (Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen) werden Doppelbesetzungen angestrebt. Die einzige Trennung findet im sogenannten Wahlpflichtbereich ab der Klassenstufe 6 oder 7 statt. Wann ein solcher Wahlpflichtbereich beginnt, entscheiden die Schulen selbst. Eine Zusammenarbeit soll daran bestehen, dass die Besoldung in allen drei Ländern sowie die Lehrerausbildung angeglichen werden. Aus dem länderübergreifenden „Lehrkräftemarkt“ können dann die paritätisch besetzten Schulausschüsse für ihre Schule den Personalbedarf decken.

Beginnend mit dem Schuljahr 2012/13 soll die Reform starten. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Ihr

 

Gernot Herz

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