So viel Geld: Investitionen für die Schule, aber außerhalb der Schule
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ein Markt scheint zu wachsen, während die Bundesländer händeringend den leeren Markt nach Lehrern absuchen: der Nachhilfemarkt.
Das Forschungsinstitut für Bildung- und Sozialökonomie in Köln kommt zu folgenden Ergebnissen:
Die Bedeutung von organisierter Nachhilfe wächst in Deutschland zusehends. Die jährlichen Elternausgaben dürften heutzutage realistisch eine Größenordnung von bis zu 1,2 Mrd. Euro haben. Für kommerzielle Angebote werden durchschnittlich etwa 1.500 Euro pro Jahr und Schüler ausgegeben, mitunter auch mehr. Für nicht-kommerzielle Angebote liegen die jährlichen Ausgaben bei etwa der Hälfte.
Wie ist es dann zu verstehen, dass Nachhilfeinstitute mittlerweile im Fernsehen Werbung machen? Liegt es daran, dass die Halbjahreszeugnisse anstehen? Liegt es daran, dass die Konkurrenz größer wird und die Umsätze zurück gehen? Woher bekommen die Institute die Nachhilfelehrer?
Sie haben die Werbung noch nicht gesehen? Zum Glück gibt es YouTube! Hier finden Sie die aktuellen Werbungen
vom „Studienkreis – Nachhilfe“
von der „Schülerhilfe“
- http://de.youtube.com/watch?v=Od-RQUqhgJ4
- http://de.youtube.com/watch?v=LrM25YErFL0
- http://de.youtube.com/watch?v=cOGuDMZzNqc
Ihr
Gernot Herz
ist ein kostenloser Service vom Fachverlag für Computerwissen.
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