Vorwarnung an alle Studierenden: Stellenbeschreibung Lehrberuf
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
auf der Internetseite des Zentrums für Lehrerbildung der Universität Heidelberg bin ich auf eine sehr präzise und umfassende Stellenbeschreibung unseres Berufsbildes gestoßen, die ich Ihnen nicht vorenthalten will:
- Unterricht gestalten
Das Unterrichten beginnt eigentlich schon mit der Unterrichtsvorbereitung, z.B. dem schülergerechten Aufbereiten des Lehrstoffs oder dem Besorgen von Anschauungsmaterial. Sie setzt sich fort im Vermitteln der Lehrinhalte an die Schüler, sei es durch verständliche Erklärungen vor der ganzen Klasse oder durch Organisieren von Gruppen- und Einzelarbeiten. Nicht zuletzt sind auch das Üben des Gelernten und das Wiederholen früher erarbeiteter Stoffgebiete wichtiger Teil der Unterrichtsarbeit.
- Soziale Beziehungen fördern
Dieser Tätigkeitsbereich umfasst die informellen Kontakte mit den SchülerInnen, z.B. in den Pausen, beinhaltet aber auch das aktive Gestalten sozialer Beziehungen, etwa durch Spiele zum sozialen Lernen, durch Unterstützung beim Lösen von Konflikten zwischen den SchülerInnen oder durch Ermöglichen von Mitbestimmung bei der Gestaltung des Unterrichts.
- Auf spezifische Bedürfnisse eingehen
Kinder oder Jugendliche mit Lernschwierigkeiten, mit Behinderungen oder mit Problemen in der sozialen Anpassung brauchen ein individuelles Eingehen auf ihre Situation, ebenso Kinder aus anderen Kulturen oder besonders begabte Schüler. Oft ist es sinnvoll, für solche SchülerInnen andere Lernangebote bereit zu stellen als für ihre MitschülerInnen.
- Verhalten kontrollieren und beurteilen
LehrerInnen müssen in vielfältiger Hinsicht das Verhalten der SchülerInnen kontrollieren, z.B. darauf achten, dass die SchülerInnen die Schulordnung einhalten oder dass sie im Unterricht mitarbeiten. Kontrolliert wird auch das Lernverhalten, etwa durch das Korrigieren von Hausübungen oder durch Prüfen und Beurteilen.
- Mit Eltern und KollegInnen zusammenarbeiten
Zur Lehrerarbeit gehört auch die Zusammenarbeit mit Erwachsenen: mit den Eltern, z.B. beim Besprechen von Erziehungsfragen auf Elternabenden, und mit den KollegInnen und der Schulleitung, z.B. wenn organisatorische Fragen zu klären sind oder Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Schule gesetzt werden sollen.
- Sich fortbilden
Lehrersein ist mit laufendem eigenen Lernen verbunden: z.B. mit dem Besuch pädagogischer Fortbildungskurse oder mit dem Lesen von Fachliteratur - und darüber hinaus auch mit Anteilnahme an allem, was außerhalb der Schule vor sich geht, seinen es kulturelle Veranstaltungen, politische Ereignisse oder gesellschaftliche Veränderungen.
Fehlt noch was?
Ihr
Gernot Herz
ist ein kostenloser Service vom Fachverlag für Computerwissen.
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