Was ist guter Unterricht?
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
in einem Interview unter http://bildungsklick.de/a/75998/die-schueler-wollen-und-brauchen-abwechslung/ formuliert der Lehrer und Privatdozent Michael Klein-Landeck Thesen über eine erfolgreiche Unterrichtsentwicklung:
- Es gibt keine homogenen Lerngruppen.
- Differenzierung ist unerlässlich.
- Wochenplan, Kompetenzraster, Lernwerkstatt oder Epochalunterricht müssen Säulen des Unterrichts sein.
- Auch einzelne Lehrkräfte können die Unterrichtsorganisation ändern.
- Geöffnete Klassen vor Unterrichtsbeginn vermindern Stress für alle Beteiligten.
- Lernlogbücher ermöglichen für alle Seiten eine bessere Leistungsbeurteilung.
- Methodenwechsel ist notwendig und das beinhaltet auch den Frontalunterricht.
- Lernen mit allen Sinnen hilft schwachen und starken Schülern.
- Durch ständige Hospitation lernen Lehrer voneinander.
Der Autor behauptet auch, dass es zu mehr Arbeitszufriedenheit führen würde, wenn sich die Kollegen nach diesen Maßgaben richten würden. Die Grundschule sieht er dabei schon auf einem guten Weg. Fakt ist, dass gegenseitige Hospitation ein absolutes Mauerblümchendasein im Schulwesen fristet und somit liegt hier das Potential für eine Weiterentwicklung des eigenen Unterrichts brach. Wahrscheinlich könnte man auf eine Vielzahl von teuren Fortbildungen verzichten, wenn man den Kollegen durch Anpassung der Stundendeputate „Luft“ für gegenseitige Hospitation geben würde.
Ihr
Gernot Herz
ist ein kostenloser Service vom Fachverlag für Computerwissen.
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