Angebot zur Leseförderung aus Österreich

Angebot zur Leseförderung aus Österreich

Obwohl seit PISA die Leselust und die Lesefähigkeit der österreichischen (auch der deutschen) Schüler und Schülerinnen immer wieder in Zweifel gezogen werden, gibt es gerade auch in der Volksschule viele Kinder, die gern und viel lesen. Viele von ihnen lesen auch deshalb, weil ihre Lehrerin oder ihr Lehrer das erwartet. Im Schulalltag ist aber dann meist nicht die Zeit vorhanden, mit den Kindern über das Gelesene zu reden. Außerdem kann man von keinem Lehrer und keiner Lehrerin erwarten, dass er/sie alle Kinderbücher, die Kinder so lesen, kennt.

Auch die Schüler und Schülerinnen der Betreiberin der Seite Lesen mit Edi, Brigitte Schwarzlmüller, haben sich schon darüber beschwert, dass die Lehrerin sich mit ihnen über bestimmte Bücher nicht unterhalten konnte, bzw. sie sich keine Zeit nahm, ihren Erzählungen zuzuhören. Den Wunsch der Schüler im Hinterkopf mit bedenkend hat sie als Thema ihrer Abschlussarbeit nun die Ausarbeitung von Fragen zu beliebten Kinderbüchern ausgewählt.

Die Auswahlkriterien waren folgende:

  • Beliebtheit bei den Kindern
  • Aktualität (Andersen-Tag)
  • Schriftgröße und Illustration
  • Preis des Buches
  • Bücher, die auch Buben ansprechen

In die Kategorie „leicht lesbare Bücher“ wurden solche aufgenommen, die in der schuleigenen Bibliothek besonders oft ausgeborgt werden.
Das Team des eduhi (EDUCATION HIGHWAY Innovationszentrum für Schule und Neue Technologie GmbH) hat ihre Idee gerne aufgenommen und für die interaktive Bearbeitung aufbereitet.

Das Maskottchen dieses neuen Portals ist Edi, eine „Leseratte“, die die Kinder bei ihren Ausflügen begleitet.
Auch wenn die Autorin als VS-Lehrerin (Volksschule/Grundschule) in erster Linie VS-Kinder als Zielpublikum vor Augen hatte, so bietet sich das Portal auch für Hauptschul-LehrerInnen an, welche diesen Zugang zu Kinderbüchern mit ihren SchülerInnen nutzen können.

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