Berliner Portal zur Bildung und Erziehung gegen Antisemitismus
Der Anstieg des Antisemitismus, der in Berlin und anderswo auch in Teilen der muslimisch geprägten Bevölkerung zunehmend sichtbar wurde, war einer der ausschlaggebenden Faktoren für die Gründung der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA). Nach den antisemitischen Terroranschlägen gegen Synagogen in Istanbul im Jahr 2003 wurde die spätere KIgA zunächst als „Migrantische Initiative gegen Antisemitismus“ ins Leben gerufen, die sich auch als Reaktion auf den zunehmenden Antisemitismus im unmittelbaren Lebensumfeld verstand.
Seit 2004 wurde die KIgA (www.kiga-berlin.org) unter anderem durch die Bundesprogramme Civitas und Entimon gefördert und fand schnell überregionale Beachtung. Seit Ende 2005 wird die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus von einem eigenständigen Verein getragen (KIgA e. V). Nach dem vorübergehenden Aussetzen der Bundesförderprogramme Ende 2006 hat die KIgA ihre Arbeit im Herbst 2007 wieder aufgenommen. In den aktuellen Projekten liegt der Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung einer anti-antisemitischen Bildungsarbeit.
Das Anliegen ist es, die Öffentlichkeit für diese Problematik und die ihr immanente Komplexität zu sensibilisieren, pädagogische Gegenstrategien zu entwickeln, diese in der Arbeit in herkunftsheterogenen Lerngruppen mit besonderer Berücksichtigung muslimisch geprägten Jugendlichen anzuwenden sowie Pädagoginnen und Pädagogen die nötigen Handlungskompetenzen zu vermitteln.
Zu den Angeboten im Downloadbereich gehören:
- "WAS NUN?" Ein Brett- und Rollenspiel für die offene Jugendarbeit zu individuellen Perspektiven und kollektiven Zwängen (2007)
- Pädagogische Konzepte gegen Antisemitismus in der Einwanderungsgesellschaft (2007)
- SchülerInnenbroschüre Juden in Kreuzberg
- SchülerInnenbroschüre Spurensuche in Kreuzberg
- Kiga Sonderbeilage Vakit

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