Fußball-Lernen-Global: Ein Projektangebot für Schulen

Fußball-Lernen-Global: Ein Projektangebot für Schulen

Fußball begeistert Kinder und Jugendliche. Fußball kann Kommunikation, Teamgeist und Fair Play fördern und ein Handlungsfeld für zahlreiche Lernprozesse bieten. Insbesondere die Spielmethode „Straßenfußball für Toleranz“ schafft ein geeignetes „Setting“ für vielfältiges Lernen, gemeinsam und mit Spaß. Mehr als 200 Schulen haben dies in den zurückliegenden drei Jahren bereits erfahren.
Global ist heute fast alles: Der Alltag der Schülerinnen und Schüler, die Politik, die Chancen und Probleme des Zusammenlebens. Global ist auch die Lust junger Menschen, weltweit Kontakte zu knüpfen, zu vertiefen und gemeinsam zu lernen. Der Fußball kann zum gemeinsamen Anlass werden.


Das Projekt Fußball – Lernen – Global hat 2007 seine Arbeit aufgenommen. Es wird gefördert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Umgesetzt wird es in der Trägerschaft von streetfootballworld gGmbH, dem weltweiten Netzwerk (Kompetenzzentrum) für Straßenfußball.

Die Projektleitung hat KICKFAIR e.V.. Kooperationspartner ist das Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.. „Fußball – Lernen – Global“ knüpft an vielfältige Erfahrungen an, unter anderem an das erfolgreich durchgeführte Projekt „WM Schulen - Fair Play for Fair Life“ (2004 - 2006).
„Fußball – Lernen – Global“ will Schülerinnen und Schülern alltagsnahe Zugänge zu globalen Lerninhalten eröffnen, wobei das Lernen im eigenen Lebensumfeld genauso wichtig ist, wie das Lernen über und mit fremden Ländern. Fußball-Lernen-Global vermittelt Kontakte zu Partnern des Südens und begleitet die gemeinsamen Lernprozesse. Fußball-Lernen-Global versteht sich als Netzwerk und Plattform engagierter Schulen, verbunden durch gemeinsame Erfahrungen und Perspektiven unter dem Motto „Fußball – Lernen – Global“.

Das Projekt setzt die Bereitschaft von Schulen voraus, sich auf neue Lernansätze einzulassen. So steht zum Beispiel nicht der wettkampfbezogene Fußball im Mittelpunkt, sondern das gemeinsame Erleben und Lernen im Spiel - Mädchen und Jungen spielen zusammen und definieren ihre Regeln selbst. Dabei ist nicht nur der Sportunterricht gefragt, sondern ein fächerübergreifendes Arbeiten. Nicht nur fußballbegeisterte Schülerinnen und Schüler finden ein interessantes Handlungsfeld. „Fußball - Lernen – Global“ bietet vor allem außerhalb des Spielfeldes viele Anknüpfungspunkte, um die eigene Lebenswelt und globale Zusammenhänge besser verstehen zu können. Über den Fußball werden neue, außerschulische Kooperationspartner im lokalen Umfeld gewonnen. Die Öffnung der Schule in die Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler hinein schafft ein Lern- und Handlungsfeld, in dem die eigenen Gestaltungsmöglichkeiten und die Auswirkungen des eigenen Handelns spielerisch und nachhaltig erfahrbar sind.

Aufbau und Etablierung internationaler Lernpartnerschaften sind der entscheidende Kick von „Fußball - Lernen – Global“. Denn im Rahmen solcher Partnerschaften haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, andere Lebenswirklichkeiten kennen zu lernen. Über gemeinsame Projekte, die mittel- und langfristig angelegt sind, bringen sie diese Lebenswirklichkeiten mit ihren eigenen Lebenswelten in Zusammenhang.

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