Geteilte Erinnerung: Deutschtürken und der Holocaust

Was wissen die Deutschtürken über den Holocaust? Was denken sie über den nationalsozialistischen Völkermord? Wie beurteilen sie die deutsche „Vergangenheitsbewältigung“ – und welche Schlüsse ziehen sie daraus für aktuelle politische Fragen, zum Beispiel die deutsche Haltung gegenüber Israel?

Dazu hat das Meinungsforschungsinstitut TND Emnid im Auftrag der ZEIT in einer repräsentativen Stichprobe 400 Menschen mit türkischem Migrationshintergrund befragt. Die Ergebnisse sind mitunter widersprüchlich, aber eines zeigen sie deutlich: Die Erinnerung an den Holocaust ist den Deutschtürken nicht fremd, im Gegenteil, sie betrachten sie als ihre eigene Angelegenheit.
In Arbeitsblatt 1 werden die wesentlichen Ergebnisse der Umfrage vorgestellt. Es wird nach herkunftstypischen Meinungen und Haltungen gefragt und wie sich die Beschäftigung mit Nationalsozialismus und Holocaust verändert.In einem Interview in Arbeitsblatt 2 beantwortet Cem Özdemir Fragen nach der besonderen Verantwortung der Deutschen und ihrem Verhältnis zu Israel.Ein kurzer Text in Arbeitsblatt 3 geht am Beispiel einer konkreten Person der Frage nach, ob die deutsche Geschichte auch die der Eingebürgerten ist und wie sie ihren Alltag prägt. Sie finden das Angabot unter: www.zeit.de/schule/arbeitsblaetter

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