Materialien für mehr Sicherheit beim Fahradfahren
Fahrradhelm macht Schule – unter diesem Slogan engagieren sich fünf starke Partner für mehr Sicherheit beim Rad fahren. Helm getragen. Gut gegangen! Fahrradhelme verhindern keine Unfälle, aber sie schützen effektiv vor deren Folgen. Diese Botschaft trägt die breit angelegte Aktion „Fahrradhelm macht Schule“ unter der Schirmherrschaft von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer in Schulen und Familien.
Meilensteine der Aktion sind:
- eine große Schulaktion, in die bundesweit alle Grund- und Förderschulen einbezogen werden, um jeweils eine Unterrichtsstunde zum Thema Helm zu machen.
- eine bundesweite Informationskampagne,
- ein Elternwettbewerb, um nicht nur die Kinder, sondern auch die Väter und Mütter in das Thema einzubeziehen.
Die Radfahrausbildung ist eine feste Größe in der Verkehrserziehung der Grundschule. Gut 95 Prozent aller Viertklässler legen Jahr für Jahr die Radfahrprüfung ab. Ziel ist es, die Mädchen und Jungen fit zu machen für eine eigenständige Verkehrsteilnahme mit dem Fahrrad.
In den ersten beiden Schuljahren werden die Schüler mit Angeboten zur Förderung von Bewegung und Gleichgewicht schrittweise ans Radfahren herangeführt. Im 3. und 4. Schuljahr findet die eigentliche Radfahrausbildung statt. Sie besteht aus einem theoretischen Teil, den die Schule bestreitet, und einem praktischen, der in der Regel von Polizeibeamten betreut wird, meist in der Jugendverkehrsschule. Den Abschluss bildet eine Lernkontrolle.
Die praktischen Übungen reichen vom Anfahren und Bremsen über Vorbeifahren an Hindernissen und Fahren in unterschiedlichen Verkehrssituationen bis zu den verschiedenen Formen des Abbiegens. In den meisten Bundesländern findet ein Teil des praktischen Trainings im Straßenverkehr statt. Die Schüler lernen spezifische Situationen in ihrem Umfeld kennen.
Zur Radfahrausbildung gehört auch, dass die Schüler lernen, sich beim Fahren möglichst optimal zu schützen. Das Thema Fahrradhelm sollte deshalb immer behandelt werden.

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