Projekte im Bereich der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung

Projekte im Bereich der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung

Soziale Bildung e.V. hat seinen Sitz und Wirkungsschwerpunkt in Rostock und ist Träger mehrerer Projekte im Bereich der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung mit den Schwerpunkten Interkulturelle Bildung, Globalisierung, Gentechnik, Erinnerungspolitik, Rechtsextremismus.

Aktuelle Bildungsprojekte sind:

Unter dem Titel "Demokratiestärkende Bildungsarbeit im ländlichen Raum" lief von 2007 bis Juli 2010 ein Modellprojekt des Trägers in den Landkreisen Demmin, Doberan,  Güstrow und Nordvorpommern, das durch das Bundesprogramm "Vielfalt tut gut" gefördert wurde. Im Herbst 2008 wurde Soziale Bildung e.V. Träger der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) in den Rostocker Stadtteilen Kröpeliner-Tor-Vorstadt (KTV), Stadtmitte und Brinkmannsdorf.

Außerdem werden durch SoBi Studienfahrten, Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen, wie Lesungen, Filmabende und Diskussionsrunden zu aktuellen Themen organisiert und das alternative Stadtmagazin "Fußnote" herausgegeben. Der Verein hat u. a. das Ziel Selbstorganisationsansätze zu unterstützen und begreift sich selbst als Ermöglichungsstruktur mit Beteiligungscharakter.

Der Bildungsträger verwendet in seiner Bildungsarbeit reformpädagogische Ansätze. Da klassische Bildungsarbeit oftmals nur Bildungsprozesse auf der kognitiven Ebene anstrebt, wird diese für den Bereich der politischen Bildung als zumeist ungeeignet empfunden. Politische Bildung zielt dem Bildungsverständnis von Soziale Bildung e.V. u.a. auf die Ebenen der Einstellungen und Wertvorstellungen und besitzt eine pragmatische Zielsetzung, der zu Folge Menschen befähigt werden sollen in ihrer Lebenswirklichkeit kompetent, selbstverantwortlich und tätig zu Handeln um am Gemeinwesen partizipieren zu können.

Dazu ist es notwendig auch Bildungsprozesse auf der affektiven und pragmatischen Ebene zu initiieren. Dies gelingt durch die praktizierte Methodenvielfalt, wobei Methoden die Einstellungen und Wertvorstellungen der Adressaten thematisieren, einbeziehen und berühren vorrangig sind.

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